Quantitativ · Wissenschaftlich · Praxisnah

Wählerpotenziale richtig nutzen

Wir messen, wo Potenzial liegt. Wir verstehen, welcher Wahlkampf wirkt. Und wir wissen, wie man es umsetzt.

15 bis 30 % mehr relevante Potenzialwähler bei gleichem Ressourceneinsatz1

Dashboard-Ansicht eines Wahlkreises: Potenzialkarte je Stimmbezirk, daneben Kennzahlen zu Wahlergebnissen, Hochburgen und Briefwähleranteil sowie strategische Handlungsempfehlungen.
  • Potenzialräume kleinteilig analysierbar Fünf Sichten auf denselben Wahlkreis: Mobilisierung, Wechselwähler, Nichtwähler, Briefwahl und Erststimme.
  • Wahlkampf-Toolbox Umfangreiche praxisnahe Tools, um den Wahlkampf datenbasiert und effizient zu gestalten.
  • Wahlhistorie desselben Gebiets Alle vergangenen Wahlen Ihres Gebiets sind im Dashboard direkt abrufbar, auch für langfristige Trendanalysen.
  • Alle Karten auf den aktuellen Stimmbezirksgrenzen Wir brechen den Wahlkreis auf die Stimmbezirke herunter, hinterlegt mit allen Informationen aus der jüngeren Vergangenheit. So vergleichen und planen Sie Ihren Wahlkampf gezielt kleinteilig.
  • Kennzahlen und Empfehlung Alle Daten sind einfach visualisiert und um praxisnahe Empfehlungen ergänzt, so kann auch das Wahlkampfteam die Analysen direkt in Handlungen übersetzen.
Kleinräumige Analyse

Warum die kleinräumige Betrachtung zwingend ist

10 bis 20Prozentpunkte Spannweite zwischen den Stimmbezirken eines Wahlkreises2
1,5 bis 2,5×so groß ist das Wählerpotenzial im Vergleich zum erzielten Ergebnis2
~50 %Wechselwähler zur Bundestagswahl 2025, die Relevanz von Wechselwählern wächst seit Jahren3
Der Unterschied

Wie Potenzialanalysen den Fokus verschieben

Im Vergleich zur herkömmlichen Wahlanalyse erreicht unsere umfassende Wählerpotenzialanalyse spürbar mehr wahlentscheidende Kontakte.

Wahlkreis 01-05, eingefärbt nach dem Zweitstimmenergebnis der eigenen Partei.
Wahlergebnisse der eigenen ParteiWo Sie zuletzt gewonnen haben
Derselbe Wahlkreis, eingefärbt nach Wählerpotenzial: die starken Flächen liegen an anderer Stelle.
WählerpotenzialeWo die nächsten Stimmen liegen

Wer nach Hochburgen plant, arbeitet dort, wo die Stimmen schon sind, und ignoriert dabei die hohen Wechselwählerquoten und damit echte Potenziale. Die Potenzialkarte zeigt, wo jene Stimmen liegen, die Sie noch gewinnen können.

Herkömmliche Wahlanalyse

Planung nach vergangenen Ergebnissen

  • Fokus auf Stammwähler:innen, Wechselwähler- und Nichtwählerpotenziale bleiben unentdeckt
  • Zeitliche Planung zur Abdeckung der Briefwahl bleibt außen vor
  • Keine Aussage auf Stimmbezirksebene
+15 bis 30 % mehr relevante Potenzialwähler:innen bei gleichem Ressourceneinsatz, allein durch die richtige Ortswahl

Umfassende Wählerpotenzialanalyse

  • Die gesamte PotenzialwählerschaftAuch ungebundene Wechselwähler:innen und Nichtwähler:innen, nicht nur die eigene Basis.
  • Briefwahlpotenziale je StimmbezirkRund 40 % der Stimmen fallen Wochen vor dem Wahltag. Sie wissen, wo zuerst.
  • Eigenes PrognosemodellTrenddaten und Wechselwählermodell in einem Forecasting je Stimmbezirk.
  • Auf den lokalen Wahlkampf zugeschnittenLandesspezifische Wählerstrukturen, weil Bayern anders tickt als Berlin.

Lesehilfe: Klassischer Wahlkampf erreicht bei ca. 50 Kontakten pro Stunde 20 potenzielle Wähler:innen. Mit unserer Analyse sind es ca. 23 bis 26, also 15 bis 30 % mehr. Bei durchschnittlich 1.500 Wahlkampfstunden pro Wahlkampf sind das bis zu 9.000 relevante Gespräche mehr, die zählen.

Was wir tun

Unser Ansatz

Wir vereinen quantitative, wissenschaftliche und praxisnahe Expertise für ein optimales Wahlergebnis.

Der Beleg

Erprobt im Wahlkampf

„Als Wahlkampfleitung etablierten wir übertragbare Erfahrungen aus der angelsächsischen Wahlkampflandschaft und entwickelten unser eigenes, datengetriebenes Wahlkampftool als Steuerungsinstrument. Das Ergebnis war einer der besten Erststimmenwahlkämpfe der Berliner SPD.“

Julius Klikar, Gründer Wahlpotenziale.de. Wahlkampfleitung eines Direktkandidaten, Abgeordnetenhauswahl Berlin 2021
32 %Erststimmen, Direktmandat gewonnen4
+12 PPmehr Erst- als Zweitstimmen
Häufige Fragen

Was Wahlkampfleitungen uns am häufigsten fragen

Ist Ihre Frage nicht dabei? Stellen Sie sie uns direkt im Demotermin, oder schreiben Sie uns kurz.

Funktioniert die Analyse auch in meinem Wahlkreis?

Grundsätzlich bundesweit, überall dort, wo amtliche Wahlergebnisse auf Stimmbezirksebene veröffentlicht werden. Das ist in den meisten Kommunen und Bundesländern der Fall, die Datenlage unterscheidet sich aber im Detail. Ob Ihr Wahlkreis abgedeckt ist, prüfen wir im Erstgespräch kostenlos und unverbindlich. Die Analyse eignet sich für Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen.

Woher stammen die Daten?

Aus vier Quellen, die wir in einem Modell zusammenführen: amtliche Wahlergebnisse auf Stimmbezirksebene, öffentlich verfügbare Sozialraum- und Strukturdaten der statistischen Ämter, Trenddaten aus aktuellen Umfragen und der Wählerwanderung zurückliegender Wahlen sowie Daten zu den Kandidierenden.

Wir kaufen keine personenbezogenen Datensätze zu und arbeiten nicht mit Adress- oder Konsumdaten einzelner Haushalte.

Wie entstehen die Potenzialwerte?

In drei Stufen. Zuerst führen wir die vier Datenquellen zusammen. Darauf setzen zwei Modelle auf: ein Prognosemodell, das das Ergebnis je Stimmbezirk vorhersagt, und ein Wechselwähler-Modell, das zeigt, welche Stimmen zwischen den Parteien wandern. Beides fließt in das statistische Wählerpotenzial-Modell, das die Potenziale je Stimmbezirk ausweist.

Methodisch arbeiten wir mit MRP, also Multilevel Regression mit Poststratifikation. Vereinfacht: Wir verbinden das Wissen, wie bestimmte Bevölkerungsgruppen wählen, mit dem Wissen, wer in einem Stimmbezirk lebt.

Dabei arbeiten wir ausschließlich mit aggregierten Gebietsdaten. Keine Einzelpersonendaten, keine Profile über Bürger:innen.

Ist das datenschutzrechtlich sauber?

Ja. Wir arbeiten ausschließlich mit aggregierten Daten auf Stimmbezirksebene. Ein Stimmbezirk umfasst typischerweise tausend Wahlberechtigte. Es findet kein individuelles Profiling statt, und wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten einzelner Wähler:innen. Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und unserer Selbstverpflichtung.

Brauchen wir technisches Vorwissen oder eigene Software?

Nein. Sie erhalten ein Dashboard, das im Browser läuft: keine Installation, kein technisches Wissen nötig, keine Datenbank. Bei der Übergabe briefen wir Kandidat:in und Wahlkampfleitung persönlich, sodass auch ehrenamtliche Teams direkt damit arbeiten können.

Wann sollten wir starten?

So früh wie möglich. Wir empfehlen, bereits die gesamte Wahlkampfstrategie auf Basis der Potenzialanalyse zu planen. Von der ersten Anfrage bis zum einsatzbereiten Dashboard sind es drei Schritte: Erstgespräch in Woche 1, Analyse und Aufbau in Woche 2 bis 3, Übergabe und Einführung in Woche 3 bis 4.

Was kostet die Analyse?

Das hängt vom Zuschnitt ab: Größe und Anzahl der Wahlkreise, Datenlage vor Ort und Umfang der gewünschten Auswertungen. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein konkretes, unverbindliches Angebot. Wir wissen, wie eng Wahlkampfbudgets kalkuliert sind, und sagen Ihnen offen, wenn sich der Einsatz für Ihren Fall nicht lohnt.

Belege und Quellen
  1. Bezogen auf unsere Definition von Potenzialwähler:innen (Stamm-, Wechsel- und Nichtwählerpotenziale) im Vergleich zu einem Wahlkampf, der seine Ressourcen nach vergangenen Wahlergebnissen ausrichtet. Richtwert, keine Erfolgsgarantie.
  2. Eigene Analysen auf Basis der letzten Landtags- und Bundestagswahlen.
  3. Vehrkamp & Posthofen (2026): „Wohin des Weges? Eine Schätzung der Wählerwanderungen bei der Bundestagswahl 2025“.
  4. Ergebnis der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2021 auf Wahlkreisebene.

Interesse geweckt?

Lassen Sie uns tiefer einsteigen und über die spezifischen Bedürfnisse Ihres Wahlkreises sprechen. Unverbindlich und in unter 30 Minuten.

Demotermin vereinbaren Unsere Selbstverpflichtung